
- Aktion zur Fußball- Europameisterschaft 2004
Mit ihrer Odyssee haben Reiner und Thoeun im Jahr 2004 die Grundlage für eine stetig wachsende Herde gelegt. Die Kühe (genau genommen sind es Zebu-Buckelrinder) behalten wir aber nicht, sondern geben sie bedürftigen Familien der Umgebung zur Pflege. Wenn die Kuh ein Kalb gebärt, bekommt die Familie es als Lohn ihrer Mühen.
Dieser Schatz eröffnet einer kambodschanischen Familie einige Möglichkeiten. Sie können das heranwachsende Kalb als Grundstock einer eigenen Herde nehmen. Ist es ein männliches Tier, kommt es als Zuchtbulle in Betracht. Ein ausgewachsenes Rind leistet unersetzliche Dienste bei der Feldarbeit. Bei Ernteausfällen und Notlagen sind Kühe oft die einzige Lebensversicherung, und auch mit Rindfleisch lassen sich hohe Erlöse erzielen.
Die bedürftigen Familien werden uns vom Dorfkomitee vorgeschlagen. Dann wird öffentlich ausgelost, wer eine Kuh bekommt, denn noch haben wir nicht genug Tiere, um jeden Haushalt zu versorgen. In einem unter den Augen der Dorfgemeinschaft geschlossenen Vertrag werden die Rechte und Pflichten von Sorya und den Pflegefamilien festgehalten.