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Die Idee von der Errichtung einer Seidenmanufaktur ist nicht neu: Zahlreiche Organisationen haben sich bereits mit diesem Thema beschäftigt und ihre Pläne in die Tat umgesetzt. Jedoch finden wir, dass sich hier noch einiges verbessern lässt und die Weberinnen einen höheren Nutzen aus ihrer Tätigkeit ziehen können. So bleibt zum Beispiel eine angemessene Vergütung für die aufwändig gefertigten Produkte weitgehend aus und das Geld versackt in den Händen profitorientierter Zwischenhändler.
Sorya möchte nicht nur dem entgegenwirken, sondern auch die Entwicklung jedes Individuums in den Vordergrund stellen. Motivierte Frauen sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Kreativität auszuleben und eigene Ideen zu realisieren. Ihre Ausbildung und ihr Wissen sollen schließlich so weit reichen, dass sie es in Zukunft sein können, die die kleine Seidenmanufaktur aus eigener Kraft erfolgreich weiterführen.
Eine weiteren Herausforderung, der sich die kleine Seidenmanufaktur stellen wird, ist, sich in Europa einen Namen zu machen, wo die Qualität der Produkte auf eine entsprechend starke Kaufkraft stoßen kann. Der Erlös soll anteilig den Weberinnen und auch den Entwicklungsprojekten Soryas zufließen. Durch die Seidenmanufaktur möchten wir zudem den Aufbau der ländlichen Infrastruktur und den allgemeinen Demokratisierungsprozess in Kambodscha fördern.
Wir hoffen dass Sie uns begleiten „auf dem Weg zur kleinen Seidenmanufaktur“.